PUNKT 3: WIR BEENDEN DIE QUALVOLLEN TIERTRANSPORTE

Wir Grüne wollen gesunde und regionale Fleischprodukte ohne Tierqualen und mit einem möglichst geringem CO2-Ausstoß für alle Menschen in Vorarlberg. Dafür braucht es eine Wende in der heimischen Landwirtschaft, die die qualvollen Tiertransporte überflüssig macht. Für das Tierwohl, für gesunde und regionale Lebensmittel und für den Klimaschutz.

 

Massentierhaltung und Tiertransporte sind Klimakiller

Tierische Produkte sind die Lebensmittel mit der höchsten Klimabelastung. Durch die Abholzung von Regenwald für Futtermittelanbauflächen, die Emissionen der Tiere selbst und den damit verbundenen Transporten entsteht eine enorme Menge an CO2.

Qualvolle Tiertransporte stoppen

Nach wie vor werden Millionen Tiere, auch aus Vorarlberg, quer durch Europa und darüber hinaus gekarrt. Das Leid der Tiere durch diese langen Transportwege, oft ohne ausreichende Wasserzufuhr, in extremer Hitze oder Kälte, mit Endstation Massentierhaltung ist nicht tragbar und muss gestoppt werden.

Es geht auch anders: Landwirtschaft und Tierwohl

Viele Betriebe in Vorarlberg zeigen bereits, dass es auch anders geht. Tiere werden artgerecht gehalten, mit genügend Auslauf und in ihrem sozialen Gefüge. Immer mehr Landwirt*innen entscheiden sich gegen Hochleistungsrassen bei Rindern. Sie setzen auf Zweinutzungsrassen, die Milch und Fleisch produzieren können. Vor allem die lokale Vermarktung der landwirtschaftlichen Produkte vermeidet Tiertransporte. Diese Entwicklungen wollen wir Grüne gezielt durch Landesförderungen unterstützen.

Regionale Landwirtschaft fördern und Tierqualen beenden

Unsere Grüne Vision ist eine blühende Landwirtschaft in Vorarlberg, die Tiere würdig behandelt und das Klima schützt. Nur mit bester Qualität kann sich unsere kleinstrukturierte Landwirtschaft in Vorarlberg langfristig am Markt behaupten. Dafür braucht es gezielte Unterstützung, faire Preise, regionale Verarbeitungsbetriebe und starke Marketingstrategien für lokale Produkte.

  • Mehr Geld für Tierwohl: Landwirtschaftliche Betriebe fördern, die das Tierwohl in den Vordergrund stellen.

  • Strenge gesetzliche Rahmenbedingungen: Es braucht klare Regelungen in Österreich, die die Ein- und Ausladezeit der Tiere bei Tiertransporte berücksichtigen und ausreichende Ruhepausen und Verpflegung für die Tiere festlegen.

  • Verbot von Langstreckentransporten: Transporte über 8 Stunden verbieten.

  • Lückenlose Kennzeichnungspflicht: Produkte mit Informationen zu Haltung und Herkunft der Produkte versehen.

  • Gezielte Wareneinkäufe: Betriebe, Kantinen, Kinderbetreuungseinrichtungen etc. erhalten einen Bonus, wenn sie regionale und artgerecht gehaltene Produkte einkaufen.

  • Schlachthöfe und Verarbeitungsbetriebe: Regionale Schlachthöfe und Verarbeitungsbetriebe stärken, um Tiertransporte überflüssig zu machen.